Illusion Train

ILLUSION TRAIN – IM ZUG DER ILLUSION

Lyrics: Sam Samba/Daniel Gerwig/Samuel Jersak/Marion Matter

Musik: Sams Samba/Daniel Gerwig/Samuel Jersak

 

„Illusion Train“ ist ein Song der wachrütteln soll und zum Nachdenken anregt, ohne dabei verstaubt zu sein…

In einer Welt in der es nur um den eigenen Vorteil, den eigenen Erfolg, die Erfüllung eigener Bedürfnisse und um uns selbst geht, scheint der Blick zu meinem Gegenüber schwer.
In einer Welt, in der die Umwelt geschröpft wird zugunsten unseres Wohlstandes und unserer Befriedigung oder um noch mehr Profit zu erzielen, fällt es schwer sich die eigene Endlichkeit vor Augen zu halten und dem großen Ganzen zu dienen.

Illusion Train – wir machen uns etwas vor, ohne uns dem Spiegel des eigenen ICHS zu stellen, doch die Frage ist, wo endet das für mich selbst?
Bin ich in der Lage auszusteigen, mich zu verändern, den Blick auf mein Gegenüber zu lenken und somit mein Handeln zu verändern?
Den Blick weg von mir auf das große Ganze zu richten, um vielleicht die Tiefe des Lebens und des Seins zu entdecken…


ÜBERSETZUNG „ILLUSION TRAIN“Train“
IM ZUG DER ILLUSIONEN

Übersetzung: Marisa Lösch, marisa.loesch@sprachknoten.de

Strophe 1:
Neulich im Zug hörte ich einen Mann schluchzen.
Er ertränkte seinen beißenden Schmerz und das Leid auf seinem zerfurchten Gesicht. Sein Telefon klingelte und er nahm mit zittrigen Händen ab,
rang mit den Tränen. Mit erstickter Stimme versicherte er:

„Ich hab‘ nur einen Frosch im Hals.“

Prechorus 1:
Er sagt: „Ist schon okay“,
aber er meint „Wie beschämend“.
Er sagt: „Ist nicht so schlimm“,
doch er fühlt sich ganz anders.

Strophe 2:
Neulich im Zug hörte ich ein Mädchen seufzen.
Ich sah die Narben auf ihren Unterarmen, neue und alte,
gezeichneter Schmerz.
Unsere Blicke trafen sich, sie sah verloren aus.
Ich fragte: „Ist alles in Ordnung?“
Wutentbrannt schrie sie mich an:
„Kümmer‘ dich um deine Angelegenheiten, mir geht es gut.“

Prechorus 2:
Sie sagt: „Ist schon okay“,
aber sie meint „Wie beschämend“.
Sie sagt: „Ist nicht so schlimm“,
doch sie fühlt sich ganz anders.

Bridge:
Es gibt keine schnelle Heilung für zerbrochene Herzen.
Der Schmerz sitzt viel zu tief, durchdringt uns.
Immer weiter dreh‘n wir die Räder,
gefangen auf unseren Plätzen im Zug der Illusionen.

Prechorus 3:
Wir sagen: „Ist schon okay“,
aber wir meinen „Wie beschämend“.
Wir sagen: „Ist nicht schlimm“,
doch wir fühlen uns ganz anders.

Outro:
Irgendwo auf dieser Strecke kommt ein Halt.
Werden wir sitzenbleiben?

 

 

 

ILLUSION TRAIN

Strophe 1:
The other day I overheard this sobbing guy on the train.
He drank away his burning hurt the wrinkled pain on his face.
His phone rang with shaking hands he picked up, tried not to cry.

With a cracklin voice he reassured: „I just clear my throat sometimes“.

Prechorus 1:
He says it’s okay.
He means „what a shame.“
He says „no big deal“.
That’s not how he feels.

Strophe 2:
The other day I overheard this sighing girl on the train,
I saw her forearms full of scars, new and old ones showed her pain.
Our eyes crossed, she looked lost, I asked her:
Are you alright?
And angrily she yelled at me:

„Mind your business, I am fine.“

Prechorus 2:
She says it’s okay.
She means „what a shame.“
She says „no big deal“.
That’s not how she feels.


Bridge:
There’s no quick fix for broken souls to heal.
The pain is far too deep, so real.
Round and round, we spin the wheels
Stuck in our seats on the Illusion Train.

Prechorus 3:
We say it’s okay.
We means „what a shame.“
We say „no big deal“.
That’s not how we feel.


Outro:
There’s a stop somewhere along the road. Will we stay?